TTC Blauweiss Ückendorf – Offizielle Website

25. März 2011
VereinslogoDiese Website des TTC Blauweiss Ückendorf ist für interne und externe Zwecke gedacht. Hier können vereinsinterne Informationen (über Passworterteilung) den Vereinsmitgliedern zugänglich gemacht werden, als auch Tischtennis bezogene Informationen für alle interessierte Tischtennisspieler abgerufen werden. Die Beteiligung am Vereinsleben kann auf diese Weise intensiviert werden. Gäste sind willkommen. Wohlgesonnene Kritik ist erwünscht. Mit Weggang des bisherigen Geschäftsführers ist die bisherige Webpräsenz des Vereins entfallen.

Endlich! Am Mittwoch gehts wieder los!

31. Mai 2020

GE/NRW, 31.05.20. Lange hat es gedauert bis die Stadt Gelsenkirchen die landesweite Öffnung für den kontaktlosen Tischtennissport ab 11. Mai umsetzt.

Es sind weiterhin strenge Auflagen geplant. Duschen soll nicht erlaubt sein, was der aktuellen NRW-Corona-Verordnung vom 30. Mai (§ 9) und der Info der Stadt Gelsenkirchen auf ihrer Website unter Pkt. 5 „– „wieder zulässig auch die Nutzung von Umkleide- und Sanitäranlagen unter Auflagen“ –  widerspräche.

§ 9 (4) „Beim kontaktfreien Sport- und Trainingsbetrieb im Breiten- und Freizeitsport auf und in öffentlichen oder privaten Sportanlagen sowie im öffentlichen Raum sind geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zum Infektionsschutz, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern (auch in Dusch- und Waschräumen, Umkleide-, Gesellschafts- und sonstigen Gemeinschaftsräumen sowie in Warteschlangen) zwischen Personen, die nicht zu den in § 1 Absatz 2 genannten Gruppen gehören, sicherzustellen.“ 

Wir werden sehen.

Es sollen erst einmal zehn (10) Personen in die Halle dürfen. Das hört sich auch erst einmal kleinlich an.

Angesichts der DTTB-Vorgaben für den Wettkampf könnte das richtig sein. Fürs Training scheint das nicht angemessen, sondern übertrieben zu sein.

Zumal in Gelsenkirchen wirklich kaum noch Infizierte zu finden sind. Also sollte eine Regelung der kaum vorhandenen Möglichkeit mangels Infizierter (aktuell: 46, Stand vom: 5/31/2020, 9:00:00 AM ) in der Stadt dem angemessen und verhältnismäßig sein. Aber gut, man freut sich ja erst mal das der Ball wieder rollen kann. Übrigens: Es besteht die Regel den fremden Ball mit Fuß oder Schläger rüber zu bugsieren. Für Einige ist das nicht neu. Also allzu befremdlich wird es dann doch wohl nicht werden.

 


Stand: 19. Mai – Noch keine Hallenöffnung

19. Mai 2020

Düsseldorf/Gelsenkirchen. Die von der Landesregierung beschlossene Öffnung für den kontaktlosen Sport zum 11. Mai – hier: Tischtennis – wurde von der Stadt Gelsenkirchen – hier: gelsensport – bis dato nicht umgesetzt.

Das geforderte Hygienekonzept wurde eingereicht. Auf telefonische Nachfrage von heute wurde es für gut befunden. Die Hallen könnten eigentlich geöffnet werden, so die Rückmeldung. Eigentlich!

Das Problem, so der zuständige Mann bei GELSENSPORT für die Öffnung, Hr. Kinner, sei, die Reinigung der Hallen durch den regelmäßigen städtischen (outgesourcten?) Reinigungsdienst. Da hakt es (angeblich).

Für die Problemlösung, so Hr. Kinner in seiner telefonischen Info, sei das Liegenschaftsamt zuständig.

Wann von dort ein o.k. kommen könnte, wisse er nicht.

Insofern wurde heute eine politische Lösungshilfe über den Stadtverordneten, Mitglied des Sportausschusses und Kandidat zur Wahl des Oberbürgermeister im Sept. 20, David Fischer (Grüne), initiiert.

Die Staatsekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz, erläutert im Video die neuen Regeln.

Staatssekr. Sport Andrea Milz: „Ja dann, viel Spaß.“ – Ja, schön wärs!

In der Hoffnung auf eine baldige Grundrechtsverwirklichung an der Platte

Euer Jo Sombetzki


Hinweise zur Trainingsöffnung

9. Mai 2020

Der WTTV informiert mit Hinweisen zum Training ab Montag, 11.05.20.

Die wichtigsten Punkte in Kürze:

  • Abstandhalten bereits vor der Halle. Eintritt einzeln. Mit Maske (MNB).
  • Es werden Anwesenheitslisten geführt.
  • Sportkleidung bereits zuhause anziehen. Nachher zuhause duschen.
  • Umkleide- und Duschenräume können nicht benutzt werden. [erst ab 30.5.]
  • Das Betreten der Sporthallen sowie der Tischaufbau finden mit einem gängigen Mund-/Nasenschutz (MNB) und Handschuhen statt.
  • Die Abstände der Tische mit Banden abgrenzen
  • Abstände einhalten bedeutet: Doppelspiele sind nicht möglich.
  • Es findet kein Seitenwechsel, keine Handbegrüßung und kein Anhauchen des Balles statt; die Hand am Tisch abzuwischen, ist ebenfalls untersagt.
  • Es findet kein Roboter- und/oder Balleimertraining statt.
  • Zur Risikogruppe gehören laut Robert Koch-Institut (RKI) Personen, die älter als 50 Jahre sind und/oder Vorerkrankungen wie  beispielsweise Herz- und Kreislauferkrankungen, Diabetes, Erkrankungen der Atemwege, der Leber und/oder der Niere sowie Krebserkrankungen vorweisen. (schriftliche Einverständniserklärung beachten! – Pkt. 17)
  • Der Verein kommt mit entsprechender Information über die Website, WhatsApp, eMail, Aushang seiner Informationspflicht nach.


Training ab 11. Mai wieder möglich!

7. Mai 2020

Düsseldorf/Gelsenkirchen. Nach der gestrigen Verhandlung in Berlin öffnet NRW ab Montag wieder die Sporthallen für den Vereinssport.

Die Stadt Gelsenkirchen konnotiert das wie folgt: „Ab 11. Mai ist die Öffnung von Fitnessstudios, Tanzschulen und Sporthallen/Kursräumen der Sportvereine unter strengen Abstands- und Hygieneauflagen wieder möglich.“

Ab dem 30.Mai gilt dann auch: „die Nutzung von Umkleide- und Sanitäranlagen ist unter Auflagen gestattet.“ D.h. nach dem Sport zu duschen wird dann wieder möglich sein.

Voraussetzung: Die Zahl der Infizierten in GE/Umgebung (Laschet: das Ruhrgebiet ist eine große Stadt) bleibt unter ~ 130/7-Tage (50 je 100.000 EW). Derzeit liegt diese Zahl bei 3,8.

Gelsenkirchen Kreisfreie Stadt
Fälle 346
Fälle/100.000 EW 132,7 (seit 02.03.20)
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW 3,8
Todesfälle 11
Einwohnerzahl 260.654
Aktualisierung 07.05.2020, 00:00 Uhr

 


Die bisherigen Empfehlungen des DTTB

4. Mai 2020

Berlin. Eins vorweg. Die Empfehlungen des DTTB zum Wettkampfbetrieb – Einzelanreise zu Spielen – werden sich auf Amateurebene nicht durchhalten lassen. Sie sind auch übertrieben, da bereits jetzt das Fahren mit einem Beifahrer mit Maske erlaubt ist. Bestenfalls sind sie veraltet.

Am 21. 04. stellte DTTB-Präsident Michael Geiger klar. „Dazu gehört im Rahmen einer schrittweisen Lockerung dann auch, das gemeinsame Sporttreiben unter Einhaltung von Distanzregeln zum persönlichen Schutz jedes einzelnen Aktiven zu ermöglichen. Unsere Sportart als Individual- und Nicht-Kontakt-Sport macht das – mit einer Reihe kleiner Anpassungen – unserer Meinung nach möglich.“

Zweistufiger Wiedereinstieg: erst Training, später Wettkampfbetrieb

Empfehlungen des Deutschen Tischtennis-Bundes für den Wiedereinstieg in den Trainings- und Wettkampfbetrieb 

Beschreibung Tischtennis allgemein:

  • Tischtennis ist Individualsport
  • Tischtennis ist kein Kontaktsport
  • Trainingspartner*in/Wettkampfgegner*in sind mindestens 2,74 Meter (Länge des Tisches) voneinander getrennt

Anpassungen in der Trainings- bzw. Wettkampfpraxis

  • Die geltenden Abstands- und Hygienemaßnahmen werden eingehalten
  • Die Trainingszeiten werden individuell innerhalb der Obergrenzen für die Teilnehmerzahl eingeteilt (kein offener Trainingsbetrieb)
  • Auf- und Abbau von Tischen und Materialien erfolgt durch fest eingeteilte Personen, die dafür Handschuhe und Mundschutz nutzen
  • Dort, wo es räumlich möglich ist, werden die Tische zum Training im Außengelände der Hallen aufgestellt
  • Alle genutzten Tische werden räumlich durch Umrandungen voneinander abgetrennt, bei Hallen mit Trennvorhängen werden auch diese genutzt. Die Spielboxen (laut Regel mindestens 12 x 6 Meter) können auch größer gebaut werden
  • Die Spieler*innen nutzen ausschließlich eigene Schläger, keine Leihschläger vom Verein/Trainer
  • Es gibt fest eingeteilte Trainingspaarungen [erg. DOSB: Fünfergruppen]
  • Für Angehörige von Risikogruppen wird zu bestimmten Zeiten geschütztes Training angeboten.
  • Zwischen zwei Tischbelegungen wird jeweils eine 10-minütige Pause eingeplant, um einen kontaktlosen Wechsel am Tisch zu ermöglichen
  • Schläger, Bälle und Tisch werden nach jeder Paarung desinfiziert
  • Es wird kein Doppel gespielt
  • Die Spieler*innen einer Paarung nutzen jeweils einen eigenen Ball, den nur sie/er berühren bzw. ins Spiel bringen darf
  • Die beiden Bälle der Trainingspaarung sind deutlich voneinander unterscheidbar (z.B. weiß/orange)
  • Es findet kein Training am Ball-Roboter sowie kein Balleimer-Training statt
  • Es gibt keinen Seitenwechsel
  • Umkleideräume und Duschen werden nicht genutzt
  • Kein Handeschütteln/Abklatschen zu Beginn und Spielende
  • Kein Anhauchen des Balles
  • Kein Abwischen des Handschweißes am Tisch
  • Trainer*innen im Nachwuchstraining halten Abstand, tragen einen Mundschutz und führen keine Bewegungskorrekturen/Hilfestellungen durch.
  • Quelle

Die zehn Öffnungsregeln des DOSB

2. Mai 2020

Berlin. Der DOSB hat mittlerweile die zehn DOSB-Leitplanken konkretisiert, wie der DLV berichtet. Er hat sie mit der Rahmensetzung durch die Sportminister-Konferenz (SMK) synchronisiert. Die Konzepte der Spitzenverbände für die praktische Umsetzung in den jeweiligen Sportarten beinhalten die konkreten Übergangs-Regeln für einen ersten Schritt in das vereinsbasierte Sporttreiben. Leitplanken und Konzepte finden Sie hier.

Dabei fällt auf, dass Duschen ein Risikofaktor ist. Duschen nach dem Sport wird wohl nicht vorstellbar sein. Das gibt es dann nur zu Hause. Für einige keine Umstellung.

Ebenfalls keine große Umstellung wird sein, wenn die Forderung nach Fünfer-Trainingsgruppen aufgeworfen wird.

Die Forderung, den Ball ab und an mal zu desinfizieren, dürfte ebenfalls kein Problem sein, weil ein Spieler bei uns ja ohnehin einen Direktliefervertrag mit einem  Desinfektionsspray-Hersteller zu haben scheint. 😉  Das wäre also auch kein Problem.

Schaun wer mal, was die Kanzlerin am Mittwoch zum Konzept sagt. Laschet scheint jedenfalls gewillt, dem Sport zur Stärkung des Immunsystems mehr Raum zu geben.


Trainingsbetrieb in Sichtweite

29. April 2020

Bremen. Die Sportministerinnen und -minister der Länder haben am Montag, 27. April 2020 in einer Telefonkonferenz mit der amtierenden SMK-Vorsitzenden, Bremens Sportsenatorin Anja Stahmann, über Perspektiven zur Wiederaufnahme des Sports und einen stufenweisen Wiedereinstieg in den Trainings- und Wettkampfbetrieb im Rahmen der Corona-Pandemie-Strategie beraten. Quelle Sportministerkonferenz

„Ohne Nennung konkreter Termine sehe der Entwurf des SMK-Stufenplans folgende Schritte vor:

Zunächst solle der Trainingsbetrieb im Breiten- und Freizeitsport insbesondere von Sportvereinen wieder erlaubt werden, sofern die Sportangebote unter freiem Himmel stattfinden, die Kontaktfreiheit des Sports gewährleistet ist, ein angemessener Abstand zwischen den Sportlern gewährleistet ist sowie die Einhaltung der auch sonst üblichen Hygienemaßnahmen. Einzelne Sportarten werden ausdrücklich nicht genannt, entscheidend sei die Einhaltung der gesundheitspolitisch erforderlichen Maßnahmen.

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) habe bereits am 7. April 2020 eine geeignete Grundlage zur konkreten Umsetzung vorgelegt, die sich als Maßstab eigne. Sportartspezifische Vorgaben müssten die Fachverbände entwickeln.“

Der Beschluss der schrittweisen und an die Situation angepassten Rückkehr in den Vereinssport ist zu begrüßen. Er wird der Kanzlerin und den Ministerpräsidenten für deren Beratungen am morgigen Donnerstag übergeben.

Fazit: Bleibt zu hoffen, dass der DTTB und WTTV davon Wind bekommen haben und Konzepte für den Tischtennissport vorlegen können. Denn eins ist klar: Tischtennis hat viel mit Abstand zu tun, wenn man die Begrüßungsorgien weg lässt, kann TT eigentlich stattfinden.


Regelkunde: Doppel stellt sich im Spiel falsch

12. März 2020

Am Montag gab es im Training einen Vorfall, der mal wieder dazu animiert sich mit den offiziellen Regeln zu beschäftigen.

Im Doppel waren sich an einer Stelle alle Spiele einig, dass die Aufstellung während des Spiels verstellt wurde. Der Spieler, der das moniert hatte, war der Ansicht, dass nun die gespielten Punkte (7:3) nicht zählten, sondern auf 5:3 Punkte, dem Zeitpunkt des Wechselfehlers zurückgestellt werden müsste.

Ein anderer Spieler widersprach dem, mit Hinweis auf die Regeln, wonach die gespielten Punkte erhalten blieben, und die Paare sich richtig aufstellen und weiterspielen.

Es kam leider zu einem Streit darüber. Das hätte nicht sein müssen, wenn die folgende Regel des DTTB allen bekannt wäre:

Besonderheiten beim Doppel

„Passiert ein Irrtum während des Wechsels und er wird erst nach dem Ballwechsel bemerkt, so zählen die gespielten Punkte trotzdem.“ Quelle a.E.

Während des Trainings die Regeln mit einzuüben, ist sicher eine gute Gelegenheit um Missverständnisse während des Meisterschaftsbetriebs zu vermeiden.

Übrigens hat auf Nachfrage beim „Professor B.“ am Mittwoch dieser diese Regel nicht gekannt. Es lohnt sich also immer mal wieder nachzufragen und nachzuschauen, wie die Regeln so sind.


Weihnachtsturnier

22. Dezember 2019

GE-Schalke. Beim diesjährigen Weihnachtsturnier des TTC BW Ückendorf in der fast fertig renovierten Halle an der Grundschule Grillostr. 63 gab es mit dem Duo Roman Stibora/Guido Barra einen Sieger.

Zweite wurden Robin Meyer/Ulli Sievert.

Dritte wurden Marvin Richter/Joachim Sombetzki.

Nach dem Sieg gab es eine Neuerung. Der Sieger Guido Barra postete ein Sieger- Ich bin stolz – Video auf FB. Das gab es bislang noch nie. Diese Tatsache ist aber möglicherweise dem Umstand geschuldet, dass Guido als Neuzugang in 2019 durch den Sieg, wie er in seinem Video selbst sagt, im Verein nunmehr endgültig angekommen ist.

Jahressieger2014_15

Es gab schon Mal Weihnachtsmützen.

Die Verwunderung des Siegers Guido Barra darüber, dass es keine blau-weiße Nikomütze gab, kann ich nachvollziehen. Ein Weihnachtsturniersieger braucht eine richtige Trophäe. In meinem Archiv habe sogar einen Beleg dafür gefunden, dass es so etwas auch schon einmal gab.

Als Gastspieler fungierte dieses Jahr der ehemalige Mitspieler Lukas Karmann, der meiner Meinung nach gefühltes Ehrenmitglied des Vereins ist. Er musste als derzeitiger Landesliga-Spieler mit dem gesetzten Werner Riedel spielen. Sie taten das im Entscheidungs-Doppel zusammen erstaunlicherweise oft recht erfolgreich und kamen in der Trostrunde Runde um Runde weiter. Das Duo scheiterte erst an dem Doppel Richter/Sombetzki, das sich auf den tempo- und facettenreich agierenden Lukas Karmann im Vorfeld gut eingestellt hatte und immer wieder eine Antwort auf seine unglaublichen Bälle, zumal über seine Vorhandseite, fand.

noodles soup with meat on bowl

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Ein ganz besonderer Dank meinerseits geht an die Gästin Moni Karmann, die mit ihrer Anregung zu warmer Küche (Currywurst- und Schaschlik-Topf) einen Volltreffer landete. So gab es auch beim Catering eine Neuerung, denn es wurde meines Wissens nach zum ersten Mal auf den traditionellen Mett-Igel verzichtet, was bei einem bekannten Mett-Igel-Gegnern für dauerhaften inneren Beifall führte, der sich hier und da auch in Verbalbekundungen äußerte.

 


Von Schlägerwurf und Bierkasten in der Halle

21. Juli 2019

Mancherlei Streitigkeit unter Spielern, Zuschauern und Verantwortlichen ließe sich vermeiden, wenn alle mal einen Blick in die „Regelauslegungen für den Bereich DTTB“ werfen würden. Natürlich gibt es bei allen Spielen Schiedsrichter (SR) und so lässt sich das Regelwerk sehr gut auf die alltäglichen Probleme des Tischtennis auch auf Kreisebene anwenden.

Zum Beispiel sollte „die gut sichtbare Platzierung etwa eines Bierkastens in unmittelbarer Nähe des/der Spielfeldes/r“ vermieden werden. Ergo: Ein Bierkasten in der Halle ist erlaubt; er sollte jedoch nicht in der Nähe des Spielfeldes stehen.

Überrasschendes findet sich dort auch zum Schlägerwurf: „Mit einem Schlägerwurf kann noch keine Absicht auf Zerstörung des Schlägers unterstellt werden. Damit ist ein Austauschen eines zerbrochenen Schlägers zulässig.“ Jedoch überrascht es nicht, dass es dennoch für den Schlägerwurf gegen den Spieler Sanktionen geben kann: “ Die Tatsache, dass das durch den Schlägerwurf beschädigte Material ausgetauscht werden darf, ist nicht gleichbedeutend mit dem Verzicht auf weitere Sanktionen.“

Welche das sein sollen, bleibt jedoch unklar. Definitiv ein Manko der Regeltipps. Vielleicht sollten die Beteiligten sich vertragen und ein Bier oder einen Schnaps (!??) darauf trinken, denn das ist ja erklärtermaßen nicht verboten: „Der Genuss von alkoholischen Getränken während eines Mannschaftskampfes kann durch den OSR als solches nicht geahndet werden.“ Die Grenze, so die Regelauslegungen, seien „deutlich alkoholisierte Spieler“. Diese können vom Mannschaftswettkampf ausgeschlossen werden. Na dann, ein Prost auf die Regelauslegungen des DTTB!